Dienstag, 31. Januar 2017

Auf nach Samui 30.01.2017


Ich gebe zu wir haben prima geschlafen und es war doch angenehm wieder in einem Bett zu liegen 😊
Trotzdem möchten wir beide dieses Erlebnis nicht missen.
Erst mal runter zum Frühstück, danach Zimmer geräumt, Gepäck untergestellt und nochmal zum kleinen Market um die Ecke, da wir noch etwas Zeit hatten, bevor unser Taxi zum Airport kam.
Unser Flug nach Ko Samui startete dann doch recht pünktlich und verlief ohne große Zwischenfälle. Essen gab es für uns nix, da unsere Vegetarisches Vororder irgendwie untergegangen ist, was wir aber bei 1 1/2 Stunden Flug als nicht so schlimm empfanden. 
In Deutschland bekommt man bei dieser Flugdauer gerade mal nen Keks 🍪😄
Auf Samui gelandet, wurden wir dann von Marcus abgeholt und nach einem Zwischenstopp im großen Supermarkt, bei unserem Bungalow abgeliefert.
Natürlich gleich ein reger Austausch und im Bungie gelandet, erst mal zusammen ein Bier gezwitschert und eine Kleinigkeit gegessen.
Natürlich haben wir auch 2 Bungie Dogs: Buddy und Püppi ( Püppi haben wir letztes  schon genossen 😄😊 ein Charakter Hund, aber absolut süß!)
Alles super und schön nun am Meer zu sein.
Der Bungalow ist klasse, wie bisher alle, die wir die letzten Jahre hatten.
Marcus hat uns auch gleich einen Roller klargemacht und nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten wollten wir eigentlich nur noch eins: Kein Soja/Tofu 😉
PIZZAAAAAA 😄 und ihr könnt mir glauben, hier gibt es wirklich eine der besten Die wir je gegessen haben!
Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Bericht vom letzten Jahr, wo wir schon bei diesem wunderbaren Italiener aus Neapel waren, der hierher ausgewandert ist und sich eigentlich zur Ruhe setzen wollte, dem es aber dann zu langweilig wurde und er somit hier eine Pizzeria eröffnet hat.
Lecker 😋
Inzwischen haben Sie sogar zwei Angestellte, wobei die Thai, die bedient, kein Englisch kann.
Nun ja... seit den Karen wissen wir ja bestens, dass es auch mit Händen und Füßen geht. Und immer lächeln 😊
Den Abend haben wir dann bei Meeresrauschen auf unserer Terrasse genossen.
Natürlich postend... da wir ja einiges zu berichten hatten.
Letztendlich war es dann 1:00 Uhr, als wir ins Bett gegangen sind.
Morgen geht es in den Shelter 😀
Wir freuen uns auf die Fellnasen!
Fühlt sich echt vertraut an, hier zu sein und das hat auch was 😄
Fast so gut wie bei den Karen 😊
With Love 💚
Abflug von Chiang Mai
Unser Bungie auf Samui
Dachterasse
Bungiedog Buddy
Und Püppi

So, und auf mehrfache Anfrage eurerseits...Die Trekking Sandalen.
Und das war noch das bessere Model

29.01.2017 Hilltribe Homestay Tag 2

Jetzt wissen wir, wie sich zwei Räucherforellen fühlen müssen, denn die Nacht in der  Hütte war ganz ähnlich wie in einem Räucherofen - das Feuer glimmte die ganze Nacht so vor sich hin. Wir haben erstaunlich gut geschlafen und sind wohl das erste mal so gegen 6:00 Uhr aufgewacht. Dann noch ein bisschen hin und her gewälzt und dann stand die Dorfälteste auch auf. Ihre erste Tat: Pfeifchen und Feuer anzünden - uns wurde vom Rauch am frühen Morgen direkt leicht übel, denn das sind wir Zivilisationskrüppel echt nicht gewohnt. Also raus aus der Hütte und runter Richtung "Bad", ha ha, das war ein Verschlag aus Wellblech mit einer in den Boden eingelassen Kloschüssel. Nebendran war ein großer Wasserbottich mit einer Schöpfkelle - funktioniert. Dort drinnen gemütlich über dem Klo Zähne geputzt - das war die einzige Möglichkeit und auch das funktioniert, wobei wir keinen außer uns gesehen haben der sich die Zähne geputzt hat. Da es noch sehr frisch war, sind wir ein bisschen durch das Dorf getapert unter anderem um ein bissi Sonne zu erhaschen. Kurz darauf ging es wieder in die "Räucherhütte", denn das Frühstück wurde zubereitet. Jetzt ratet mal was es gab: Tofu und Blumenkohl. Aber wieder anders gemacht. Diesmal alles in Wasser gekocht, Ei und Kräuter rein, dazu eine Art Omelette - wieder lecker, aber eins ist klar, Tofu werden wir erstmal länger meiden.
Der Hammer war der Kaffee. Die pflanzen den auch selber an und nun wurden die Bohnen über dem Feuer geröstet. Danach habe ich sie dann im Mörser zerkleinert und als Filter wurde eine Mullbinde benutzt - war wie ein guter Mokka, echt lecker. Wir haben sogar Bohnen geschenkt bekommen und werden das zu Hause mal ausprobieren.
Was es noch zu erwähnen gibt, außer dem Reis wurde eigentlich nix richtig angebaut. Hier und da wurden ein paar Tabakpflanzen oder Kaffe hochgezogen, aber nie mehr als fünf Pflanzen mitten im Gestrüpp - die machen genau so viel, wie zum überleben nötig ist, aber keinen Deut mehr - dafür haben sie viel Zeit für Familie, abends zusammensitzen etc. Hier hat ein Schwätzchen halten wie bei uns früher noch einen hohen Stellenwert.
Nachdem alles zusammen gepackt war, ging es gegen 9:30 los. Heute standen ein paar weitere Dörfer und ein Wasserfall auf dem Programm. Der einheimische Guide, wohlgemerkt in Flip-Flops, schritt wieder zügig voran, wobei es immer heißer wurde. Heute ging es teilweise richtig steil den Berg hoch und bei der ersten Rast nach ca 1,5 Stunden haben wir weit unten im Tal das Dorf erblickt wo es Lunch geben sollte - na prima dachten wir uns, denn es wurde echt anstrengend. Im ersten Dorf wurde uns gezeigt wie der Reis geschält und verarbeitet wird und im zweiten dann wie der Schnaps gebrannt wird - alter Latz, dagegen sind die Moonshiner Hightech-Anlagen, aber auch das funktioniert, die sind echt der Hammer hier. 
Nach 4,5 Stunden haben wir endlich das letzte Dorf erreicht, fix und alle, es war schon 15:00 und wir hatten nur bissi Melone seit der Frühstückssuppe. Erstmal Schnaps zur Begrüßung und dann wurde wieder in einer Hütte am offenen Feuer gekocht - diese war größer und von daher alles gut. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass Soya und Blumenkohl im Spiel war, diesmal unter gebratene Nudeln gemischt - aber wenn man richtig Hunger hat rutscht Soya auch zum vierten Mal. Die Locals und Mr. O haben sich wieder extra gekocht, diesmal mit dem Hinweis, dass wir das auf keinen Fall probieren sollten - u.a. Chili Salat, Zitrone in Scheiben pur mit Schale, und andere fiese Sachen. Als selbst Mr. O bissi zu viel erwischt hat und dabei in Atemnot geriet war uns klar was er meinte. Inzwischen hatten wir fast kein Trinkwasser mehr und das der Locals aus dem Bach hätte uns wohl flach gelegt, denn es hatte lange nicht geregnet und klar war das nicht gerade. Da es immer später wurde und der Wasserfall wohl kaum viel Wasser haben konnte, sind wir dann doch direkt vom letzten Dorf mit dem Jeep gen Stausee aufgebrochen. Die Rückfahrt war noch länger und ärger als die Hinfahrt, da es nun fast nur bergab ging und wir hinten auf der Pritsche. Gegen 17:00 am Stausee, wieder nix klar, Palawer, warten und dann rüber. Von dort dann zwei Stunden mit dem Auto zurück nach Chiang Mai - meine Fresse waren wir kaputt und gestunken haben wir wie die Otter. In der Agentur erstmal ein eiskaltes Bier - herrlich. Ganz vergessen zu erwähnen hatte ich die Tatsache, dass wir am Freitag ein cooles Hotel (Wealth Hotel, echt zu empfehlen - die haben sogar ne richtige Kaffeemaschine) schräg gegenüber der Agentur gebucht hatten - das war klasse, schnell unser Gepäck bekommen, unseren offensichtlich obligatorischen Dankesgruss an die wand geschrieben, herzlichst verabschiedet und in einer halben Minute waren wir dort. Endlich eine heiße Dusche und das Hotel war nagelneu und modern, was ein Kontrast. Da wir noch auf den berühmten Sunday Night Market wollten direkt wieder los - zum Glück war der in fünf Minuten erreicht. Eine große Hauptstraße komplett gesperrt und alles voll mit Ständen. Hier gab es dann wirklich ganz andere Sachen zu kaufen als sonst. Tolles Kunsthandwerk und andere Klamotten. Tina hat in dem echt extremen Gedränge schnell ein paar Sachen gefunden, während ich langsam einbrach. Nach ner kleinen Stärkung ging's dann wieder und so waren wir bis zum Abbau um 23:00 auf dem Markt - ich konnte mich aber in dem Zustand für nix entscheiden. Nun aber schnell ins Hotel und nach einem Absacker schnell in die Falle, denn morgen sollte es ja nach Koh Samui gehen.
Für uns war die Tour ein unglaubliches Abenteuer und wir freuen uns wie Bolle über diese Erfahrung - erwartet haben wir das so nicht, vergessen werden wir es nie und so haben wir noch lange was zu erzählen.

Montag, 30. Januar 2017

Hilltribe Homestay Tag 1

So, heute sollte es also in die Berge und zu dem dort heimischen Völkchen gehen - also um sechs raus, alles zusammen gepackt, schnelles Frühstück und um 7:30 stand unser Guide Mr. O vor uns. Ein normal kleiner Thai mit kleinem Bäuchlein und fettem Grinsen im Gesicht lud uns herzlichst in einen dicken Pick-Up und dann erstmal zur Agentur. Dort war auch wieder Dang der klasse Hund, den wir vom Vorabend kannten und sich schon tierisch auf die Tour zu freuen schien. Wertsachen und Gepäck verstaut, Rucksäcke mit all dem vorgegebenem Kram gepackt (ganz schön schwer) und ab ging es gen Süden.  Nach ca. einer Stunde auf einem Markt gehalten, wo wir die einzigen Farangs weit und breit waren und Mr. O den Proviant eingekauft hat. Halbe Stunde später im Heimatdorf seiner Frau bei seinen Kumpels angehalten, die gerade unter einer großen Plane lustig Billiard spielten. Da es dort keinerlei Industrie oder Fabriken gibt, pflanzen die Jungs Lychees an und seit einer zufällig rausgefunden hat, dass um den Baum herum ausgeschüttetes Schießpulver (ich will über den Zufall gar nicht länger nachdenken bei diesen offensichtlichen Freunden des Whiskeys - Mr. O hatte drei Flaschen auf dem Markt gekauft - O O) eine viermalige Ernte anstatt bisher nur einmaliger ermöglicht, geht es denen dank der Chinesen, die die komplette Ernte für ihren Wein abkaufen, ganz gut.
Danach zu seiner Schwiegermutter, wo auch seine 14 jährige Tochter lebt. Holzhaus auf Stelzen und wir direkt ab in die typische Thai Küche mit offenem Feuer und Gas nebeneinander gemeinsam mit allen unseren Lunch zubereitet. Dabei fett verstochen worden, aber das anschließende gemeinsame Essen hat uns entschädigt: Klebreis mit den Händen formen und durch die große Schüssel in der Mitte ziehen - war echt lecker und zum Glück habe ich vorab auf nicht scharf hingewiesen- das Vergnügen vom letzten Jahr war mir noch in "guter" Erinnerung. Plötzlich Hektik bei Mr. O am Telefon: sein Chef hat sich im Dschungel verlaufen mit einem Touri im Schlepptau, hatte nur von einer Stelle Empfang und nun wurde über fünf Ecken versucht die dort wieder rauszuholen. Das Ganze hat fast zwei Stunden gedauert und wir haben uns die Zeit mit allen möglichen Tieren vertrieben, die da so rummstreunerten: Hund, Gans, Igel, Hühner etc
Nachdem alles irgendwie oder auch nicht geregelt war, ging es nochmal ne halbe Stunde zu einem der größten Stauseen überhaupt, über den uns ein ca 10jähriger. in einem Longtailboot mit fettem Außenbordmotor geschifft hat. Alles schien mehr oder weniger zufällig und völlig ungeplant zu geschehen, denn alles war mit langem Palawer mit den Locals und Warterei verbunden. Auf der anderen Seite angelangt ging es auf der Pritsche eines Jeeps 40 Minuten dermaßen steil und ruckelig die Berge hoch, dass wir mehrmals überrascht waren, dass man da mit einem Auto überhaupt hochfahren kann - als wir dann unterwegs auf dem Schotterweg Jungs auf kleinen Mopeds gesehen haben, sind wir fast vom Glauben abgefallen.
Oben auf ca 900 Meter mit einem Einheimischen Guide getroffen, als auf einmal der Chef von Mr. O den Weg lang kam - keine Ahnung wo der Touri abgeblieben ist. Zügigen Schrittes ging es meist steil bergauf mitten durch den Dschungel auf einem schmalen Pfad. Dabei wurden uns Pflanzen und Tiere gezeigt die wir nicht entdeckt hätten oder noch nie gesehen haben. Auch haben wir erfahren, dass wir das Volk der Karen besuchen werden, ein Bergvolk das so weit abseits lebt, dass ihnen damals beim Bau des Staudamms keiner Bescheid gegeben hat - die haben ganz schön gestaunt, als sie das erste mal in die nächste Stadt zum Arzt wollten und anstatt eines Flusses einen riesigen Stausee überwinden mussten.
Die sind aber recht clever und bis auf Öl zum kochen und Benzin für ein paar Jeeps fast autark: Tabak und Kaffee sowie Gemüse wird selbst angebaut, der Wald gibt den Rest: echt zu arg wie die das noch drauf haben. Sie roden z.B. Immer nur ein kleines Stück Wald, bauen einmal Reis an und dann lassen sie wieder sieben Jahre alles wachsen und natürlich brennen sie eigenen Reisschnaps. 
Nach ca drei Stunden haben wir das erste Dorf - na ja eher eine kleine Ansammlung von Holzhütten - erreicht, wo es erstmal so ein besagtes Schnäppschen gab - gar nicht übel da recht mild im Abgang. Da es die Tour erst seit einem Jahr gibt haben die noch nicht viele Touris wie uns gesehen aber gestrahlt wie Honigkuchenpferde. Total süß die Leute und herzlich. Mit eigener Sprache und offensichtlich zufriedenem Leben weben sie ihre bunten Stoffe und haben alles, aber keine Hektik- irgendwie beneidenswert. 
Ruckizucki hatte mir einer eine Pfeife aus einem Blatt gedreht und ich habe deren Tabak probiert - hat stark an Rothändle in extrakräftig erinnert. Danach ging's ne halbe Stunde ins nächste Dorf - es wurde langsam dunkel und echt frisch. Zwischendurch haben wir noch erfahren wie die überhaupt an das bisschen Geld kommen das sie brauchen: jede Familie hat mindestens eine Kuh, doch die wird nicht geschlachtet, sondern wenn sie groß ist, an die Städter verkauft. Das coole ist, dass die praktisch keine große Arbeit machen, da sie den ganzen Tag frei im Dschungel rumlaufen mit einer Glocke um den Hals. Es hat sich teilweise angehört wie in den Schweizer Alpen. Abends kommen die dann wieder ins Dorf und stehen im Verschlag. 
Unser Guide Mister O hat uns dann zur Hütte der Dorfältesten geführt, deren Mann vor zwei Jahren verstorben ist. Dort wollte er uns einfach rein schicken und meinte wir sollen uns mit Händen und Füßen mit ihr unterhalten. Wir konnten ihn davon überzeugen, dass es doch besser sei, wenn er mit uns rein käme. Er lachte und es war wohl wieder einer seiner typisch thailändisch Späße.
 Die Hütte stand auf Stelzen und war komplett aus Holz. Nicht besonders groß, keine Fenster und in der Mitte eine offene Feuerstelle. Die wurde gerade angefeuert als wir kamen. Nach wenigen Sekunden fühlten wir uns wie in einer Räucherhöhle und wir und ein paar andere aus dem Dorf machten sich auf dem Boden bequem. Jetzt haben die Männer gemeinsam alles geschnibbelt was wir vorher auf dem Markt gekauft haben und es wurde abenteuerlich auf dem offenen Feuer gebrutzelt. Alles mit dem selben Messer, mit dem vorher im Dschungel alles mögliche umgehackt wurde und alles inkl dem Fisch vom Stausee auf einem Hozblock - alles was nebendrann ging, wurde durch die dünnen Ritzen zwischen den Bodenbrettern gedrückt und fertig. Alles sehr spannend. Ach ja, wir haben mittags Soya mit Tomaten und Kohl selbst gekocht und nun gab es Soya mit Blumenkohl und Ei😄. Das Ergebnis war wirklich lecker und so saßen wir noch eine Weile mit allen zusammen während die einheimischen ihren Tabak aus Bananenblättern rauchten und dabei die drei mitgebrachten Flaschen Whisky tranken. Da es kein Bier gab haben wir den bald mit Wasser verdünnten Whisky und Reisschnaps mitgetrunken, uns dann aber doch nicht voll mitreißen lassen - am nächsten Tag sollte es ja weiter gehen. Unser Guide hat ständig übersetzt, doch je mehr Whisky er intus hatte desto schwieriger wurde die ganze Sache, war aber alles sehr lustig. Und wie schon erwähnt alle sehr sehr nett und freundlich. So circa gegen 21:30 Uhr sind dann alle aufgebrochen und uns wurde ein Nachtlager in der Ecke der Hütte bereitet. Dieses bestand aus zwei Decken auf dem Holzboden zwei dünnen Luftisomatten. Zum Glück hatten die noch eine extra Decke zu unserem sehr dünnen mitgebrachten Schlafsack, denn es wurde echt frisch.
Ein großes Moskitonetz über alles und fertig war der Lack. So sind wir gegen 22:00 Uhr in die Falle gekrochen und dann doch ganz gut eingeschlafen. Es war ein wirklich anstrengender und erlebnisreicher Tag.
Es geht los 
Dang unser Tourdog

Essen und Whisky kaufen
Lychees und Mr. O
Kochen in der ThaiKüche

 Das Ergebnis 

Yummie 
See Überfahrt
Ohne Guide keine Chance sich hier zu orientieren 
Schwer zu sehen, aber da waren tausende Spinnen 
Erstes Village
Hier heißen alle Hunde Tui (Hund)
Etepetete ist hier fehl am Platz 😁

Chiang Mai


Trotz einer guten Matratze und Ruhe war ich um 5 Uhr wieder wach 😞 Das erste mal seit 5 Jahren Thailand im Jetlag... Da die Morgendämmerung gerade einsetzte war das ganze mit wildem Vogelgezwitscher und Hahnengekrähe unterlegt.
Naja...was will man morgens um 5 Uhr im ruhigen Chiang Mai machen ?! Also wieder neben meinen friedlich schlummernden Heiko gelegt und noch ein wenig gedöst.
Gegen 8:30 Uhr sind wir dann langsam in die Puschen gekommen und erst mal runter zum frühstücken. Ganz schön frisch am Morgen 😳 aber es wird schnell warm.
Nachdem wir einen "Grobplan" für den Tag gemacht hatten, gings los.
Erst mal Richtung Mr. Pooh's Agency, da wir wissen wollten wo wir Abends unser erstes Treffen für unsere Trekking Dschungel Tour haben.
Recht schnell gefunden und dann gings weiter durch die Altstadt, da noch einige Sachen für die Tour besorgt werden mussten. Unter anderem Trekking Sandalen...Mhhhh🤔 man sollte meinen das in einer Stadt wie Chiang Mai wo Haufenweise Trekking Touren starten auch haufenweise Geschäfte zu finden sind, wo man solche kaufen kann. Weit gefehlt. Ein Geschäft haben wir nach einiger Suche gefunden mit 2 Modelen, die eher nach Seniorengesundheitsschuhen aussahen.
Also, falls jemand eine Marktlücke sucht und nach Chiang Mai will...
Nun ja, da wollten wir doch lieber nochmal außerhalb kucken. Aber da die Altstadt ganz gut zu Fuss zu erkunden ist, haben wir fast alle Tempel angeschaut die dort sind. Wenn auch nicht so überdimensional wie zum Beispiel in Bangkok so sind diese auch wunderschön, teilweise imposant mit viel Gold und faszinierenden Fresken.
Chiang Mai ist anders als Bangkok, hat aber seinen ganz eigenen Reiz 😊
Zwischendrin natürlich mal wieder was essen. Das kleine Café hieß: I Love Avocado. Echt sauleckere Sandwiches...ihr dürft raten mit was 😄
Nach dem letzten und größtem Tempel haben wir uns ins Tuktuk gesetzt und sind zum Night Bazar außerhalb der Stadtmauer. Das ist ein ganzes Viertel, aber wie der Name schon sagt...🙃
Dann halt nochmal später hin. Wir waren dann auch schon fast 6 Stunden unterwegs 😅😛 und weit und breit keine Trekking Sandalen. So mussten wir also nochmals in den Laden mit den "tollen" Sandalen und diese kaufen. Sie werden Thailand sicherlich nicht verlassen.
Auf dem Rückweg zum Hotel noch ein Pad Thai. Der Laden sah wirklich schubbelig aus...trotzdem eines der schlechtesten das wir bisher gegessen haben.
Auf dem Rückweg zum Hotel spontan noch eine erste Fussreflexzonen Massage genossen.
Dann hatten wir noch 45 min., frisch machen und wieder los zur Agency und dem ersten Treffen mit unserer Gruppe und dem Guide.
Dort angekommen wie so oft das kleine "Thai Chaos" 😜 von hier nach dort geschickt worden und zum Schluss saßen wir mir einem anderen Guide zusammen der alles erklärte, unter anderem das die Gruppe aus 2 Teilnehmern besteht und das waren...WIR. Unser eigentlicher Guide Mister O war "verspätet".
Aber wir hatten alle Infos + Rucksäcke und sollten am nächsten Morgen um 7:30 abgeholt werden.
Danach zum Night Bazar. Ja da war nun wirklich was los 😊
Was hier der Knaller ist, ist das Kunsthandwerk und auch der Silberschmuck. Klamottenmässig eher mau und kaum Unterschied zu Bangkok.
Im Foodcorner gegessen....das schlechteste indische, was mir je vorgesetzt wurde. Und wir haben schon weltbest in Thailand indisch gegessen !
Tja, nach der Avocado Leckerschmecker Geschichte war uns das Glück heute nicht mehr so hold.
Ach ja ein Handtuch welches wir auch brauchen, haben wir tatsächlich noch nach nachfragen bekommen. Dünn aber 100% super Baumwolle 😆 da ja die dicken immer aus schlechtem Nylon sind.
Echt abgefahren, was die Thais einem alles erzählen. Wir konnten aber trotzdem runterhandeln.
Dann war aber auch echt gut. Ab ins Hotel. Rucksäcke für morgen gepackt und nach einem letztem Absacker ins Bett.
Überall die coolen kleinen Märkte

Ganz schön brutal

Tuktuk macht einfach Spaß 
Night Bazar
Wasserspinatsuppe mit Gummikäse